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Zeichen-Gestalt des Textilen:
Textilien werden als Zeichen-Gestalt definiert.
Das Werk „Lumpenvenus“ des italienischen Künstlers Michelangelo Pistoletto von 1967/82 (Bild 4) veranschaulicht das Untersuchungsfeld textiler Welten in der Wechselbeziehung des Menschen zu der Existenz textil-stofflicher Artefakte. Textilien bieten im mikro-strukturellen Bereich ein breites Anschauungsfeld für Strukturen und Muster. Doch ebenso grundlegend, wie textile Gefügeformen Strukturprinzipien der Natur veranschaulichen, sind im übergeordneten Sinne auch die menschlichen Gestaltungsmöglichkeiten und Zugriffsweisen in der Zeichen-Gestalt textiler Objekte exemplarisch repräsentiert. Diese reichen von der Gestaltung der Objektwirklichkeit, Menschenbilder und Lebensformen bis zum technischen Gebrauch und Nutzen von Textilien in vielen Anwendungsgebieten (Sport, Medizin...) bis zu ihrer medialen gesellschaftlichen Funktionen in Kommunikationsprozessen. Die Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Objektwirklichkeit spiegelt sich in der Zeichen-Gestalt textiler Artefakte, die in drei Bezugsfeldern untersucht und gestaltet werden.

Abb.: Bezugsfelder der Zeichen – Gestalt des Textilen
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